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Text File  |  1999-09-10  |  16.8 KB  |  346 lines

  1. 1  Verdeckter Drache. Handle nicht.
  2. 2  Erscheinender Drache auf dem Feld.
  3. Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.
  4. 3  Der Edle ist den ganzen Tag schöpferisch tätig. Des Abends
  5. ist er noch voll innerer Sorge. Gefahr. Kein Makel.
  6. 4  Schwankender Aufschwung über die Tiefe. Kein Makel.
  7. 5  Fliegender Drache am Himmel.
  8. Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.
  9. 6  Hochmütiger Drache wird zu bereuen haben.
  10. 7  Tritt  man auf Reif, so naht das erste Eis.
  11. 8  Gerade, rechtwinklig, groß. Ohne
  12. Absicht bleibt doch nichts ungefördert.
  13. 9  Verborgene Linien; man vermag beharrlich zu bleiben. Folgst du etwa
  14. eines Königs Diensten, so suche nicht Werke, aber vollende.
  15. 10 Zugebundener Sack. Kein Makel; kein Lob.
  16. 11 Gelbes Untergewand bringt erhabenes Heil.
  17. 12 Drachen kämpfen auf dem Anger. Ihr Blut ist schwarz und gelb.
  18. 13 Zögern und Hemmung. Fördernd ist es, beharrlich
  19. zu bleiben. Fördernd ist es, Gehilfen einzusetzen.
  20. 14 Schwierigkeiten türmen sich. Pferd und Wagen trennen sich
  21. Nicht Räuber er ist, will freien zur Frist. Das Mädchen ist
  22. keusch, verspricht sich nicht. Zehn Jahre, dann verspricht sie sich.
  23. 15 Wer den Hirsch jagt ohne Förster, der verirrt sich nur.
  24. Der Edle versteht die Zeichen der Zeit und steht lieber ab.
  25. Weitermachen bringt Beschämung.
  26. 16 Pferd und Wagen trennen sich. Suche nach Vereinigung.
  27. Hingehen bringt Heil. Alles wirkt fördernd.
  28. 17 Schwierigkeiten im Segnen. Kleine Beharrlichkeit
  29. bringt Heil, große Beharrlichkeit bringt Unheil.
  30. 18 Pferd und Wagen trennen sich. Blutige Tränen ergießen sich.
  31. 19 Um den Toren zu entwickeln, ist es fördernd, den Menschen
  32. in Zucht zu nehmen. Man soll die Fesseln abnehmen.
  33. So weitermachen bringt Beschämung.
  34. 20 Die Toren ertragen in Milde, bringt Heil. Die Frauen zu nehmen
  35. wissen, bringt Heil. Der Sohn ist dem Hauswesen gewachsen.
  36. 21 Nicht sollst du ein Mädchen nehmen, das einen ehernen Mann
  37. sieht und sich nicht im Besitz behält. Nichts ist fördernd.
  38. 22 Beschränkte Torheit bringt Beschämung.
  39. 23 Kindliche Torheit bringt Heil.
  40. 24 Beim Bestrafen der Torheit ist es nicht fördernd, Übergriffe
  41. zu begehen. Fördernd ist nur, Übergriffe abzuwehren.
  42. 25 Warten auf dem Anger. Fördernd ist es,
  43. im Dauernden zu bleiben. Kein Makel.
  44. 26 Warten auf dem Sand. Es gibt ein
  45. wenig Gerede. Das Ende bringt Heil.
  46. 27 Warten im Schlamm bewirkt das Kommen des Feindes.
  47. 28 Warten im Blut. Heraus aus dem Loch.
  48. 29 Warten bei Wein und Speise. Beharrlichkeit bringt Heil.
  49. 30 Man gerät in das Loch. Da kommen ungebetener
  50. Gäste drei. Ehre sie, so kommt am Ende Heil.
  51. 31 Wenn man die Sache nicht verewigt, so gibt
  52. es ein kleines Gerede. Am Ende kommt Heil.
  53. 32 Man kann nicht streiten, kehrt heim und weicht aus. Die Menschen
  54. seiner Stadt, dreihundert Häuser, bleiben frei von Schuld.
  55. 33 Von alter Tugend sich nähren, gibt Beharrlichkeit.
  56. Gefahr, am Ende kommt Heil. Folgst du etwa eines
  57. Königs Diensten, so suche nicht Werke.
  58. 34 Man kann nicht streiten, kehrt um und fügt sich dem Geschick,
  59. ändert sich und findet Frieden in Beharrlichkeit. Heil!
  60. 35 Streiten vor ihm bringt erhabenes Heil.
  61. 36 Wenn einem etwa auch ein Ledergürtel verliehen wird,
  62. am Ende eines Morgens wird er ihm dreimal entrissen.
  63. 37 Ein Heer muß ausziehen nach der Ordnung.
  64. Ist die nicht gut, droht Unheil.
  65. 38 Inmitten des Heeres! Heil! Kein Makel!
  66. Der König verleiht dreifache Auszeichnung.
  67. 39 Das Heer führt etwa im Wagen Leichen. Unheil!
  68. 40 Das Heer zieht sich zurück. Kein Makel.
  69. 41 Im Feld ist ein Wild. Es ist fördernd, es zu fangen.
  70. Ohne Makel. Der Älteste führe das Heer. Der Jüngere
  71. fährt Leichen, da bringt Beharrlichkeit Unheil.
  72. 42 Der große Fürst erläßt Befehle, gründet Staaten, belehnt
  73. Familien. Gemeine Menschen soll man nicht benützen.
  74. 43 Halte wahr und treu zu ihm: das ist kein Makel.
  75. Wahrheit ist wie eine volle Tonschüssel: So
  76. kommt schließlich von außen her das Heil.
  77. 44 Halte zu ihm im Innern. Beharrlichkeit bringt Heil.
  78. 45 Du hälst zusammen mit Menschen, die nicht die rechten sind.
  79. 46 Auch äußerlich halte zu ihm. Beharrlichkeit bringt Heil.
  80. 47 Offenbarung des Zusammenhaltens. Der König läßt bei der Jagd
  81. nur von drei Seiten treiben und verzichtet auf das Wild, das
  82. vorne abbiegt. Die Bürger bedürfen nicht der Warnung. Heil!
  83. 48 Er findet zum Zusammenhalten kein Haupt. Unheil.
  84. 49 Wiederkehr auf dem Weg. Wie wäre das ein Makel! Heil!
  85. 50 Läßt sich mitziehen zur Wiederkehr. Heil!
  86. 51 Dem Wagen springen die Speichen ab. Mann und Frau verdrehen die Augen.
  87. 52 Bist du wahrhaftig, so schwindet Blut und weicht Angst. Kein Makel.
  88. 53 Bist du wahrhaftig und treu verbunden,
  89. so bist du reich in deinem Nächsten.
  90. 54 Es kommt zum Regen, es kommt zur Ruhe. Das ist der dauernden Wirkung
  91. des Charakters zu verdanken. Die Frau kommt durch Beharrlichkeit in
  92. Gefahr. Der Mond ist fast voll. Macht der Edle fort, so kommt Unheil.
  93. 55 Einfaches Auftreten. Fortschreiten ohne Makel.
  94. 56 Auftreten auf schlichter, ebener Bahn.
  95. Eines dunklen Mannes Beharrlichkeit bringt Heil.
  96. 57 Ein Einäugiger kann sehen, ein Lahmer kann auftreten. Er
  97. tritt auf des Tigers Schwanz. Der beißt den Menschen. Unheil!
  98. Ein Krieger handelt so für seinen großen Fürsten.
  99. 58 Er tritt auf des Tigers Schwanz. Vorsicht
  100. und Behutsamkeit führt endlich zum Heil.
  101. 59 Entschlossenes Auftreten. Beharrlichkeit bei Bewußtsein der Gefahr.
  102. 60 Blicke auf dein Auftreten und prüfe die günstigen Zeichen.
  103. Ist alles vollkommen, so kommt erhabenes Heil.
  104. 61 Zieht man Bandgras aus, so geht der Rasen mit.
  105. Jeder nach seiner Art. Unternehmungen bringen Heil.
  106. 62 Die Ungebildeten in Milde tragen, entschlossen den Fluß
  107. durchschreiten, das Ferne vernachlässigen, die Genossen nicht be-
  108. rücksichtigen: so mag man es fertigbringen, in der Mitte zu wandeln.
  109. 63 Keine Ebene, auf die nicht ein Abhang folgt, kein Hingang, auf den nicht
  110. Wiederkehr folgt. Ohne Makel ist, wer beharrlich bleibt in Gefahr.
  111. Beklage dich nicht über diese Wahrheit, genieße das Glück, das du noch hast.
  112. 64 Er flattert hernieder, nicht pochend auf Reichtum,
  113. zusammen mit seinem Nächsten, arglos und wahrhaftig.
  114. 65 Der Herrscher I gibt seine Tochter in die
  115. Ehe. Das bringt Segen und Erhabenes Heil.
  116. 66 Der Wall fällt wieder in den Graben. Jetzt brauche
  117. keine Heere. In der eigenen Stadt verkünde deine Befehle.
  118. Beharrlichkeit bringt Beschämung.
  119. 67 Zieht man Bandgras aus, so geht der Rasen mit. Jeder
  120. nach seiner Art. Beharrlichkeit bringt Heil und Gelingen.
  121. 68 Sie tragen und dulden, das bedeutet für die Gemeinen
  122. Heil. Dem großen Mann dient die Stockung zum Gelingen.
  123. 69 Sie tragen Scham.
  124. 70 Wer auf Befehl des Höchsten wirkt, bleibt ohne
  125. Makel. Die Gleichgesinnten genießen des Segens.
  126. 71 Die Stockung läßt nach. Dem großen Manne Heil!
  127. 'Wenn es mißlänge, wenn es mißlänge!' Dadurch
  128. bindet er es an ein Bündel von Maulbeerstauden.
  129. 72 Die Stockung hört auf. Erst Stockung, dann Heil.
  130. 73 Gemeinschaft mit Menschen im Tore. Kein Makel.
  131. 74 Gemeinschaft mit Menschen im Klan. Beschämung.
  132. 75 Versteckt Waffen im Dickicht, steigt auf den hohen
  133. Hügel davor. Drei Jahre lang erhebt er sich nicht.
  134. 76 Er steigt auf seine Mauer, er kann nicht angreifen. Heil!
  135. 77 Die gemeinsamen Menschen weinen erst und
  136. klagen, aber nachher lachen sie. Nach großen
  137. Kämpfen gelingt es ihnen, sich zu treffen.
  138. 78 Gemeinschaft mit Menschen auf dem Anger: Keine Reue.
  139. 79 Keine Beziehung zu Schädlichem, das ist nicht ein Makel.
  140. Bleibt man der Schwierigkeit bewußt, so bleibt man ohne Makel.
  141. 80 Ein großer Wagen zum Beladen. Man mag etwas unternehmen. Kein Makel.
  142. 81 Ein Fürst bringt ihn dem Sohn des Himmels
  143. dar. Ein kleiner Mensch kann das nicht.
  144. 82 Er macht einen Unterschied  zwischen
  145. sich und seinen Nächsten. Kein Makel.
  146. 83 Wessen Wahrheit umgänglich ist und doch würdig, der hat Heil.
  147. 84 Vom Himmel her wird er gesegnet,
  148. Heil! Nichts, das nicht fördernd ist.
  149. 85 Ein bescheiden-bescheidener Edler mag
  150. das große Wasser durchqueren. Heil!
  151. 86 Sich äußernde Bescheidenheit. Beharrlichkeit bringt Heil.
  152. 87 Ein verdienstvoll-bescheidener Edler bringt zu Ende. Heil!
  153. 88 Nichts das nicht fördernd wäre
  154. für Bescheidenheit in der Bewegung.
  155. 89 Nicht pochen auf Reichtum seinem Nächsten
  156. gegenüber. Fördernd ist es, mit Gewalt
  157. anzugreifen. Nichts, das nicht fördernd wäre.
  158. 90 Sich äußernde Bescheidenheit. Fördernd ist es,
  159. Heere marschieren zu lassen, um die eigne
  160. Stadt und das eigene Land zu züchtigen.
  161. 91 Begeisterung, die sich äußert, bringt Unheil.
  162. 92 Fest wie ein Stein. Kein ganzer Tag. Beharrlichkeit bringt Heil.
  163. 93 Nach oben blickende Begeisterung schafft Reue. Zögern bringt Reue.
  164. 94 Der Ursprung der Begeisterung. Er erreicht Großes. Zweifle
  165. nicht. Die Freunde scharen sich um dich wie um eine Haarspange.
  166. 95 Beharrlich krank und stirbt doch immer nicht.
  167. 96 Verblendete Begeisterung. Aber wenn man nach der
  168. Vollendung zur Änderung kommt, so ist das kein Makel.
  169. 97 Das Maßgebende ändert sich. Beharrlichkeit bringt
  170. Heil. Zur Tür hinausgehen im Verkehr schafft Werke.
  171. 98 Hängt man sich an den kleinen Knaben,
  172. so verliert man den starken Mann.
  173. 99 Hängt man dem starken Mann an, so verliert man den
  174. kleinen Knaben. Durch Nachfolge findet man, was man
  175. sucht. Fördernd ist es, beharrlich zu bleiben.
  176. 100Die Nachfolge schafft Erfolg. Beharrlichkeit bringt
  177. Unheil. Mit Wahrhaftigkeit auf dem Weg zu wandeln,
  178. bringt Klarheit. Wie könnte das ein Makel sein?
  179. 101Wahrhaft im Guten. Heil!
  180. 102Er findet feste Anhänglichkeit und wird noch dazu
  181. gebunden. Der König stellt ihn dem Westberg vor.
  182. 103Zurechtbringen des vom Vater Verdorbenen. Wenn ein
  183. Sohn da ist, bleibt auf dem heimgegangenen Vater
  184. kein Makel. Gefahr. Schließlich Heil.
  185. 104Zurechtbringen des von der Mutter Verdorbenen.
  186. Man darf nicht zu beharrlich sein.
  187. 105Zurechtbringen des vom Vater Verdorbenen. Ein
  188. wenig Reue wird es geben. Kein großer Makel.
  189. 106Dulden des vom Vater Verdorbenen.
  190. Beim Fortmachen sieht man Beschämung.
  191. 107Zurechtbringen des vom Vater Verdorbenen. Man findet Lob.
  192. 108Dient nicht Königen und Fürsten. Steckt sich höhere Ziele.
  193. 109Gemeinsame Annäherung. Beharrlichkeit bringt Heil.
  194. 110Gemeinsame Annäherung. Heil! Alles ist fördernd.
  195. 111Behagliche Annäherung. Nichts, das fördernd wäre.
  196. Erreicht man Trauer darüber, so wird man ohne Makel.
  197. 112Vollkommene Annäherung. Kein Makel.
  198. 113Weise Annäherung. Das ist recht für einen großen Fürsten. Heil!
  199. 114Großherzige Annäherung. Heil. Kein Makel.
  200. 115Knabenhaftes Betrachten. Für einen geringen Menschen
  201. kein Makel. Für einen Edlen beschämend.
  202. 116Betrachtung durch die Türspalte. Fördernd
  203. ist die Beharrlichkeit einer Frau.
  204. 117Betrachtung meines Lebens entscheidet
  205. über Fortschritt oder Rückzug.
  206. 118Betrachtung des Lichts des Reichs. Fördernd
  207. ist es, als Gast eines Königs zu wirken.
  208. 119Betrachtung meines Lebens. Der Edle ist ohne Makel.
  209. 120Betrachtung seines Lebens. Der Edle ist ohne Makel.
  210. 121Steckt mit den Füßen im Block, daß
  211. die Zehen verschwinden. Kein Makel.
  212. 122Beißt durch weiches Fleisch, daß
  213. die Nase verschwindet. Kein Makel.
  214. 123Beißt auf altes Dörrfleisch und trifft auf
  215. Giftiges. Kleine Beschämung. Kein Makel.
  216. 124Beißt auf getrocknetes Knorpelfleisch. Erhält
  217. Metallpfeile. Fördernd ist es, der Schwierigkeiten
  218. eingedenk und beharrlich zu sein. Heil!
  219. 125Beißt auf getrocknetes Muskelfleisch. Erhält gelbes
  220. Gold. Beharrlich der Gefahr bewußt sein. Kein Makel.
  221. 126Steckt mit dem Hals im hölzernen Kragen,
  222. daß die Ohren verschwinden. Unheil!
  223. 127Macht seine Zehen anmutig, verläßt den Wagen und geht.
  224. 128Macht seinen Kinnbart anmutig.
  225. 129Anmutig und feucht. Dauernde Beharrlichkeit bringt Heil.
  226. 130Anmut oder Einfachheit? Ein weißes Pferd kommt wie
  227. geflogen: Nicht Räuber er ist, will freien zur Frist.
  228. 131Anmut in Hügeln und Gärten. Das Seidenbündel ist
  229. ärmlich und klein. Beschämung, doch schließlich Heil.
  230. 132Schlichte Anmut. Kein Makel.
  231. 133Das Bett wird zersplittert am Bein. Die
  232. Beharrlichen werden vernichtet. Unheil.
  233. 134Das Bett wird zersplittert am Rand. Die
  234. Beharrlichen werden vernichtet. Unheil.
  235. 135Er zersplittert sich mit ihnen. Kein Makel.
  236. 136Das Bett wird zersplittert bis zur Haut. Unheil.
  237. 137Ein Zug Fische. Durch die Palastdamen
  238. kommt Gunst. Alles ist förderlich.
  239. 138Eine große Frucht ist noch ungegessen
  240. da. Der Edle erhält einen Wagen. Dem Gemeinen zersplittert sein Haus.
  241. 139Wiederkehr aus geringer Entfernung.
  242. Es bedarf keiner Reue. Großes Heil!
  243. 140Ruhige Wiederkehr. Heil!
  244. 141Mehrfache Wiederkehr. Gefahr. Kein Makel.
  245. 142In der Mitte der andern wandelnd, kehrt man allein wieder.
  246. 143Großzügige Wiederkehr. Keine Reue.
  247. 144Verfehlung der Wiederkehr. Unheil. Unglück und außen und innen.
  248. Wenn man so Heere marschieren läßt, wird man schließlich eine große
  249. Niederlage erleiden, so daß es für den Landesherrn unheilvoll ist.
  250. Zehn Jahre lang ist man nicht mehr imstande anzugreifen.
  251. 145Unschuldiger Wandel bringt Heil!
  252. 146Wenn man beim Pflügen nicht ans Ernten denkt
  253. und beim Roden nichts an das Benützen des Feldes:
  254. dann ist es fördernd, etwas zu unternehmen.
  255. 147Unverschuldetes Unglück. Die Kuh, die von jemand angebunden
  256. war, ist des Wanderers Gewinn, des Bürgers Verlust.
  257. 148Wer vermag beharrlich zu sein, bleibt ohne Makel.
  258. 149Bei unverschuldeter Krankheit gebrauche keine
  259. Arznei. Es wird schon von selber gut werden.
  260. 150Unschuldiges Handeln bringt Unglück. Nichts ist fördernd.
  261. 151Es ist Gefahr da. Fördernd ist es, abzustehen.
  262. 152Dem Wagen werden die Achsenlager abgenommen.
  263. 153Ein gutes Pferd, das andern folgt. Fördernd ist Bewußtsein
  264. der Gefahr und Beharrlichkeit. Täglich übe dich im Wagenfahren
  265. und Waffenschutz. Fördernd ist es, zu haben, wohin man geht.
  266. 154Das Schutzbrett eines jungen Stieres. Großes Heil!
  267. 155Eines verschnittenen Ebers Zahn. Heil!
  268. 156Man erlangt den Himmelsweg. Gelingen.
  269. 157Du läßt Deine Zauberschildkröte fahren und blickst
  270. nach mir mit herabhängenden Mundwinkeln. Unheil!
  271. 158Nach dem Gipfel sich wenden um Ernährung. Vom Wege
  272. abweichen, um von dem Hügel Ernährung zu suchen:
  273. Wenn man so fortmacht, bringt es Unheil.
  274. 159Abweichen von der Ernährung. Beharrlichkeit bringt Unheil.
  275. Zehn Jahre handle nicht danach. Nichts ist fördernd.
  276. 160Nach dem Gipfel sich wenden um Ernährung bringt
  277. Heil. Mit scharfen Augen wie ein Tiger umher-
  278. spähen in unersättlichem Begehren. Kein Makel.
  279. 161Abweichen vom Weg. Bleiben in Beharrlichkeit bringt
  280. Heil. Man soll nicht das große Wasser durchqueren.
  281. 162Die Quelle der Ernährung. Bewußtsein der
  282. Gefahr bringt Heil. Fördernd ist es, das
  283. große Wasser zu durchqueren.
  284. 163Unterlegen mit weißem Schilfgras. Kein Makel.
  285. 164Ein trockener Pappelbaum treibt einen
  286. Wurzelsproß. Ein älterer Mann bekommt
  287. eine junge Frau. Alles ist fördernd.
  288. 165Der Firstbalken biegt sich durch. Unheil.
  289. 166Der Firstbalken wird gestützt. Heil. Sind
  290. Hintergedanken da, ist es beschämend.
  291. 167Eine dürre Pappel treibt Blüten. Ein älteres
  292. Weib bekommt einen Mann. Kein Makel. Kein Lob.
  293. 168Man muß durchs Wasser. Es geht über den
  294. Scheitel. Unheil. Kein Makel.
  295. 169Wiederholung des Abgründigen. Man
  296. gerät im Abgrund in ein Loch. Unheil.
  297. 170Der Abgrund hat Gefahr. Man soll nur Kleines zu erreichen streben.
  298. 171Vorwärts und rückwärts, Abgrund über Abgrund. In
  299. solcher Gefahr halte zunächst inne, sonst kommst
  300. du im Abgrund in ein Loch. Handle nicht so.
  301. 172Ein Krug Wein, eine Reisschale als Zugabe, Tongeschirr, einfach
  302. zum Fenster hineingereicht. Das ist durchaus kein Makel.
  303. 173Der Abgrund wird nicht überfüllt, er wird
  304. nur bis zum Rand gefüllt. Kein Makel.
  305. 174Mit Stricken und Tauen gebunden, eingeschlossen
  306. zwischen dornumhegten Kerkermauern; drei Jahre
  307. findet man sich nicht zurecht. Unheil!
  308. 175Die Fußspuren laufen kreuz und quer.
  309. Wenn man ernst dabei ist, kein Makel.
  310. 176Gelber Schein. Erhabenes Heil.
  311. 177Beim Schein der untergehenden Sonne schlagen die Menschen
  312. entweder auf den Topf und singen, oder sie seufzen laut
  313. über das nahende Greisenalter. Unheil.
  314. 178Plötzlich ist sein Kommen; es brennt
  315. auf, erstirbt, wird weggeworfen.
  316. 179Weinend in Strömen, seufzend und klagend. Heil!
  317. 180Der König gebraucht ihn, auszuziehen und zu züchtigen.
  318. Am besten ist es dann, die Häupter zu töten und die
  319. Nachläufer gefangenzunehmen. Kein Makel.
  320. 181Die Einwirkung äußert sich in der großen Zehe.
  321. 182Die Einwirkung äußert sich in den Waden.
  322. Unheil! Verweilen bringt Heil.
  323. 183Die Einwirkung äußert sich in den Schenkeln. Hält sich
  324. an das, was ihm folgt. Weitermachen ist beschämend.
  325. 184Beharrlichkeit bringt Heil. Die Reue schwindet.
  326. Wenn man aufgeregt hin und her denkt, so folgen nur
  327. die Freunde, auf die man bewußte Gedanken richtet.
  328. 185Die Einwirkung äußert sich im Nacken. Keine Reue.
  329. 186Die Einwirkung äußert sich in Kinnladen, Wangen und Zunge.
  330. 187Zu rasch Dauer wollen, bringt beharrlich
  331. Unheil. Nichts, das fördernd wäre.
  332. 188Reue schwindet.
  333. 189Wer seinem Charakter nicht Dauer gibt, dem
  334. bietet man Schande. Beharrliche Beschämung.
  335. 190Im Feld ist kein Wild.
  336. 191Seinem Charakter Dauer geben durch Beharrlichkeit, das
  337. ist für eine Frau von Heil, für einen Mann von Unheil.
  338. 192Rastlosigkeit als dauernder Zustand bringt Unheil.
  339. 193
  340. 206Wenn lauter Neunen erscheinen, bedeutet das:
  341. Es erscheint eine Schar Drachen ohne Haupt. Heil!
  342. 207
  343. 212Wenn lauter Sechsen erscheinen, bedeutet das:
  344. Fördernd ist dauernde Beharrlichkeit.
  345. 213
  346.